Vater

Du hast Geschwister in Jesus Christus in jedem Volk

In der Stadt wurde eine Kirche gebaut. Der Architekt hatte bunte Mosaik-Fenster geplant. Nun suchte der Kirchenvorstand länger nach einem passenden Motiv dafür und kam auf die Strophen des Liedes: “Um den Himmelsthron Gottes stehen tausende von Kindern”. So lud der Kirchenvorstand einen bekannten Maler ein, der die Vorlage für die Mosaik-Fenster malen sollte. Dieser nahm seine Arbeit auf und steigerte sich so hinein, dass er sich selbst in seine Bilder “verliebte”. Als er mit dem Malen fertig wurde, legte er sich ins Bett und schlief ein. Nachts wachte er auf und hatte den Eindruck, dass aus seiner Werkstatt Geräusche kamen. Er ging hinunter und sah einen Unbekannten, der mit den Farben und Pinseln am Bild weiter malte.

“Stopp, du verdirbst mein Bild!” schrie der Maler auf.

“Es scheint mir, du hast es verdorben”, erwiderte der Unbekannte.

FRAGE: Was meint ihr, was war auf dem Bild falsch?

“Was denn?” – der Maler war überrascht.

“Sieh doch her”, meinte der Unbekannte, “du hast so viele Farben und hast nur die weiße genommen, als du die Gesichter von den Kindern gemalt hast. Wer hat dir gesagt, dass im Himmel nur Kinder mit weißen Gesichtern sein werden?”

“Niemand”, gab der Künstler zu.

“Genau das meine ich!” warf der Unbekannte ein. “Jetzt pass mal auf, ich mache einige Gesichter gelb, die anderen – braun und noch weitere – schwarz und rot. Sie sind auch da, weil sie meinem Ruf gefolgt sind.”

“Deinem Ruf? … Wer bist du?” – verwunderte sich der Maler.

Der Unbekannte lächelte ihn an:

“Vor langer Zeit hatte ich gesagt: ‘Lasset die Kinder zu mir kommen und wehrt ihnen nicht, denn solchen gehört das Reich Gottes!’ Und ich meine es noch heute so!”

Nun begriff der Künstler, dass der Herr selbst vor ihm stand, der im gleichen Moment verschwand. Das Bild, auf dem sich nun schwarze, rote, gelbe und weiße Kindergesichter befanden, sah vollständig und wunderschön aus.

Als der Maler morgens aufwachte, lief er schnell in seine Werkstatt und sah, dass sein Bild unverändert auf der Staffelei stand. Es war nur ein Traum gewesen. Und obwohl der Kirchenrat im Kürze kommen sollte, um die Vorlage für die Kirchenfenster zu begutachten, nahm er erneut Pinsel und Farben und malte die Kindergesichter in in den Farben, wie es unterschiedliche Völkerrassen auf der Welt gibt. Mitglieder des Kirchenrates, als sie das Bild sahen, waren überwältigt. Einer von ihnen sagte: “Das ist fürwahr die Familie Gottes!”[1]

Gott der Herr ist der Vater aller Völker! Bereits auf den ersten Seiten der Bibel lesen wir, wie Gott durch Abraham nicht nur ein Vater Israels sein wird, sondern auch ein Segen für alle Völker:

„… und in dir sollen gesegnet werden alle Geschlechter auf der Erde! …” (1. Mose 12,3, Schlachter 2000)

Jesus Christus folgte dem Beispiel seines Vaters und befahl seinen Jüngern, zu allen Völkern zu gehen:

„So geht nun hin und macht zu Jüngern alle Völker, und tauft sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes …“ (Matthäus 28,19, Schlachter 2000)

Gott ist in Jesus Christus der Vater aller Menschen und wir sind dazu berufen, es unseren Freunden zu erzählen, dass Gott die Ewigkeit mit allen Menschen verbringen möchte. Es gibt keinen Menschen auf Erden, der die Einladung Gottes nicht bekommen sollte.

GEBET: Betet Gott für sein großes Vaterherz an, das jeden Menschen erretten möchte! Dankt ihm für den Auftrag an uns, dass wir es in der vor uns liegenden Zeit allen Menschen weitersagen können!

[1] Quelle: G. W. Barkley, Kommentar zum Ev. nach Markus

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platziert von Sergey Sologub
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„So geht nun hin und macht zu Jüngern alle Völker, und tauft sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes …“ Matthäus 28,19, Schlachter 2000
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