Beschützer

In Jesus Christus haben wir einen sicheren Schutz vor dem Bösen

In einer Erzählung geht es darum, dass ein Wanderer einen Wald in Südamerika durchqueren musste. Als er müde wurde und etwas ausruhen wollte, setzte er sich auf einen liegenden Baumstamm. Plötzlich hörte er die Warnrufe eines Vogels. Der Mann stand auf, sah zu dem Baum, über dem zwei Vögel unruhig kreisten, und bemerkte ein kleines Nest mit Küken darin. Eine Schlange näherte sich dem Nest. Sie züngelte und schaute unentwegt unentwegt auf das Nest. Es handelte sich um eine Otter. Dann passierte etwas Seltsames: Das Vogelweibchen flog zum Nest und deckte ihre Küken mit den Flügeln zu, dabei ließ sie die Giftschlange nicht aus dem Blick. Das Vogelmännchen verschwand für einen Augenblick, kehrte dann mit einem kleinen grünen Zweig im Schnabel zurück, legte diesen über das Weibchen und setzte sich unweit des Nestes auf dem Baum ab. Inzwischen war die Giftschlange ganz nahe am Nest und hob ihren Kopf hoch, um ihre Beute zu erfassen. Sie sah sich ihr Opfer einige Sekunden an, ihre Augen glänzten, aber plötzlich, als hätte die Schlange ein Schlag getroffen, senkte sie den Kopf und verließ fluchtartig den Baum und verschwand im Gras unterhalb des Baumes.

FRAGE: Wisst ihr, warum die Schlange die Küken nicht anrührte?

Der Wanderer war erstaunt darüber, was er gesehen hatte. Er kletterte den Baum hoch zum Nest und holte sich vorsichtig den kleinen grünen Zweig, den das Vogelmännchen über das Vogelweibchen gelegt hatte. Später zeigte er diesen Zweig den Eingeborenen und diese erklärte, dass dieser Zweig giftig für Ottern ist. Der kleine hilflose Vogel hat das Gewächs zu seinem Schutz eingesetzt.

Jesus ist – im übertragenen Sinne – unser Schutz gegen die Mächte der Dunkelheit. Tag und Nacht beschützt Er uns vom Bösen, das uns die alte Schlange, der Satan, antun möchte. Selbst könnten wir vor allem Bösen nicht widerstehen, wohl aber mit Jesus! [1]

Das Böse äußert sich in verschiedenen Formen. Der Satan möchte den Menschen durch Angst, Traurigkeit, Streit, Verrat, Verlust unseres Eigentums oder eines lieben Menschen “stechen”. Die Bibel sagt aber, dass wir unter dem Schutz des Herrn völlige Sicherheit besitzen und Erlösung vom Bösen finden, wenn wir IHN als unseren Herrn annehmen.

„Der HERR behüte dich vor allem Übel, er behüte deine Seele; der HERR behüte deinen Ausgang und Eingang von nun an bis in Ewigkeit.“ (Psalm 121,7-8, Schlachter 2000)

Wie beschützt denn Gott den Menschen vom Bösen? Zum Einen durch seine Gebote. Die Gebote Gottes sind wie die Leitplanken der Straßen, die den Menschen vor einem eventuellen Abstürzen bewahren. Zum anderen, Gott bewahrt uns ganz praktisch vom Bösen. Es gibt zahlreiche Berichte darüber, wie Gott Menschen vor Überfällen schützte oder sie von ihren Krankheiten erlöste.

GEBET: Betet Gott an, indem ihr über seinen täglichen Schutz und die Bewahrung nachdenkt! Dankt ihm für alle euch bewussten und unbewussten Bewahrungen!

[1] Geschichte aus dem Buch Ch. Prichodko „Shittewi Uroki, Christianske Shittja“, 2009

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platziert von Sergey Sologub
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„Der HERR behüte dich vor allem Übel, er behüte deine Seele; der HERR behüte deinen Ausgang und Eingang von nun an bis in Ewigkeit.“ Psalm 121,7-8, Schlachter 2000
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