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Unser Gott antwortet immer zur richtigen Zeit

Ein Mensch erlitt Schiffbruch und wurde von den Wellen auf eine einsame Insel gespült. Er hatte als Einziger überlebt und betete nun unentwegt, dass Gott ihn rette. Er hielt jeden Tag Ausschau, ob am Horizont ein Schiff sichtbar würde um ihn zu retten. Nach einiger Zeit entschied der Mann, enttäuscht vom langen Warten, für sich eine Hütte aus dem Holz zu bauen, das das Meer ebenso auf die Insel gespült hatte. Wie sollte er sich sonst vor Regen und den wilden Tieren schützen? Eines Tages aber, als er von der Suche nach etwas Essbarem zur Hütte zurückkehrte, sah er seine Hütte in Rauch und Flammen stehen. Seine wenigen Sachen, die er noch hatte, waren nun auch verbrannt – er hatte alles verloren.

FRAGE: Was meint ihr, sagte dieser Mann Gott in seinem Gebet?

Dieser Mann konnte seine Enttäuschung und Zorn nicht mehr zurückhalten. Er schluchzte:

„Herr, wie konntest du das nur zulassen?“

Aber am nächsten Morgen wurde er von dem Signalhorn eines Schiffes geweckt, das sich der Insel näherte.

„Wie habt ihr mich gefunden?“, fragte er die Matrosen.

„Wir haben Rauchzeichen gesehen“, antworteten die Matrosen.[1]

Gott antwortet willig auf unsere Bitten, aber nicht immer so, wie wir es uns wünschen. In der Bibel wird uns eine Geschichte über einen jungen frommen Mann namens Daniel geschildert. er gehorchte nicht einem königlichen Befehl und musste dafür in die Löwengrube:

„… Wer in den kommenden dreißig Tagen eine Bitte an irgendeinen Gott oder Menschen richtet außer an dich, König, soll zu den Löwen in die Grube geworfen werden.” (Daniel 6,7, NeÜ)

Als Daniel von diese Anordnung bekannt wurde, bat er Gott im Gebet „um Gnade vor dem Herrn“ und meinte damit wohl, dass Gott ihn vor der angedrohten Strafe bewahrt. Aber was ist wirklich passiert?

„Da stürmten jene Männer herein und fanden Daniel, wie er zu seinem Gott betete und ihn sogar anflehte. … Nun musste der König den Befehl geben, Daniel herzubringen und in die Grube zu den Löwen zu werfen. Er sagte zu ihm: ‘Dein Gott, dem du so treu dienst, möge er dich retten!’” (Daniel 6,11.16, NeÜ)

Es scheint zunächst so, dass die Gebete Daniels umsonst waren – dass Gott sie überhört hätte – denn Daniel wurde trotzdem in die Grube mit hungrigen Löwen geworfen. Aber Gott hörte und antwortete auf eine besondere Weise: Am folgenden Morgen bezeugte Daniel – quicklebendig und unversehrt – dem König:

„Mein Gott hat seinen Engel geschickt, weil ihm meine Unschuld bekannt war. Und der hat den Löwen die Rachen verschlossen, sodass sie mir nichts antun konnten. Auch dir gegenüber, König, habe ich kein Unrecht begangen.” (Daniel 6,22, NeÜ)

Gott hat Daniel die Löwengrube nicht erspart, aber vor den hungrigen Löwen! Gott antwortet uns nicht immer so, wie wir es uns wünschen, aber immer so, wie es für uns gut ist.

GEBET: Betet den hörenden und handelnden Gott an, der immer rechtzeitig und weise auf unsere Gebete antwortet! Dankt ihm für die erhörten Gebete in eurem Leben!

[1] Eine Legende von proza.ru

platziert von Sergey Sologub
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„Mein Gott hat seinen Engel geschickt, weil ihm meine Unschuld bekannt war. Und der hat den Löwen die Rachen verschlossen, sodass sie mir nichts antun konnten. Auch dir gegenüber, König, habe ich kein Unrecht begangen.” Daniel 6,22, NeÜ
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